Motivation als Erfolgstheorie, Teil 4

Meine Reihe „Motivation als Erfolgstheorie“ geht heute in die 4. Phase mit dem Thema „die Kraft der positiven Suggestion“. Erfolgstrainer Nikolaus B. Enkelmann erklärt es: „Jeder kann morgen etwas werden, was er heute noch nicht ist.“ Welche Voraussetzungen dafür gegeben sein müssen, stellt Enkelmann in einem Video mithilfe seiner mitreißenden Reden dar.

Als eine Ursache negativer Einflüsse und dementsprechend auch eigener Misserfolge sieht der Erfolgstrainer den guten Willen vieler Menschen etwas zu verändern, aber letztendlich nichts dafür zu tun. Ein Mensch mit einer Begabung, der diese nicht in die Gesellschaft einbringt, lebt demzufolge in höchstem Maße unsozial.

Darüber hinaus kritisiert Enkelmann die Arbeitgeber, die es nicht zu verstehen wissen ihre Mitarbeiter zu motivieren und sie als Menschen wertzuschätzen. Über dieses Beispiel beschreibt er den Begriff der Motivation als „die Fähigkeit, die Leistungsreserven zu mobilisieren.“ Immerhin schlummern in uns noch 90 Prozent Leistung, die wir noch nicht zu nutzen wissen. Um diese Leistung zu entdecken, muss man auch danach suchen und herausfinden, worin die eigenen Stärken liegen. Nur durch unsere eigene Entfaltung können wir unsere Talente für andere nutzen und letztendlich Erfolge erzielen.

Ein weiteres persönliches Defizit, welches laut Nikolaus B. Enkelmann häufig zu Misserfolgen führt, ist die mangelnde Durchsetzungskraft. Wer kennt das nicht zum neuen Jahr: Man nimmt sich viel vor, hat die besten Vorsätze und wenn man am Ende des Jahres Revue passieren lässt, dann betrachtet, was man denn umgesetzt hat, sieht es oftmals düster aus. Im Video wird näher erklärt, welche Bedeutung die Faust in der Rhetorik hat und vor allem, welche Faust „einem Sieger gehört.“ Zusätzlich zeigt das Video, wie Enkelmann mit seinen Seminarteilnehmer Übungen zum Mitmachen durchführt. Diese Übungen sollen helfen Kraft zu schöpfen und mit dieser Kraft erfolgreich sein.

Mein Fazit: Die Kraft der positiven Suggestion wirkt erst einmal sehr esoterisch und der Bezug zum erfolgreichen Handeln wird nicht direkt deutlich. Doch lässt man sich auf Enkelmann ein wird man die Zusammenhänge schnell verstehen und zukünftig motivierter Handeln und somit auch erfolgreicher wirtschaften.

Related Links:
Die Kraft der positiven Suggestion, Teil 1

Die Kraft der positiven Suggestion, Teil 2

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1 Kommentar zu „Motivation als Erfolgstheorie, Teil 4“

  • derorden sagt:

    Ich kann Dir nur zustimmen, dass diese Kraft der positiven Suggestion wirklich als sehr theoretisch und in gewisser Weise auch als wirklichkeitsfremd erscheint; dennoch glaube ich, dass dies eine der wichtigsten Techniken im Bereiche der Motivation ist. Gerade den Punkt, dass in Deutschland die Arbeitnehmer von ihren Chefs zu wenig Anerkennung bekommen, kann ich nur unterschreiben. Ich halte es für gut, dass sich Nikolaus B. Enkelmann dieser Problematik annimmt und durch diese Motivationstheorie gezielt versucht, hier Abhilfe zu schaffen.

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