Motivation als Erfolgstheorie, Teil 3

„Die Erfolgsstrategien der Sieger“ – so heißt das Video von Top-Trainer Nikolaus B. Enkelmann in meiner Reihe „Motivation als Erfolgstheorie“. Enkelmann beschreibt in seinem mitreißenden Vortrag, wie Sieger zu Siegern werden und wie sie dauerhafte Erfolge erzielen.

Eine der elementaren Grundprinzipien von Siegern ist die Hoffnung, denn „wer nicht an morgen glaubt, ist heute schon verloren.“ Als Hauptursache von Misserfolgen sieht Enkelmann nicht die fehlende Intelligenz oder mangelnde Fähigkeiten. Vielmehr ist es eine fehlende Motivation, die Selbstaufgabe, die Menschen erst zu Verlierern macht. Seine Thesen unterstreicht er mit einer Figur aus dem alten China. Ein Mann auf mit Rückrat und erhobenem Kopf stabil auf einem Podest mit festem Stand. Über der Schulter trägt er eine runde Stange, an welcher zwei Kugeln befestigt sind. Gerät dieser aus dem Gleichgewicht pendelt er schnell wieder auf seine Ausgangsposition. Bezogen auf den realen Menschen symbolisiert die Figur die Unantastbarkeit der eigenen Persönlichkeit.

Weiterhin nennt der Erfolgstrainer erschreckende Zahlen: 16.000 Menschen begehen jährlich in Deutschland Selbstmord und bei dreimal so vielen geht es glücklicherweise schief. Bereits ab 12 Jahren hegen einige Kinder Selbstmordgedanken. Solche Menschen haben sich aufgegeben und jeglichen Glauben an sich und vor allem an ihre Zukunft verloren. Dazu schlägt Enkelmann vor einmal 10 Dinge aufzuschreiben, an die man noch glaubt bzw. was die Zukunft bringen könnte.

Wir leben in einer Welt der Gegensätze und es ist unsere Aufgabe die goldene Mitte zwischen diesen zu finden. Dabei bringt er ein Zitat an: „Es ist schwer ein Leben zu zwei’ n, doch eins ist noch schwieriger: Einsam zu sein.“ Dieser Satz verdeutlicht uns, dass sowohl das eine als auch das andere Extreme nicht zum Erfolg bzw. zur Zufriedenheit führt.

Unser Bestreben sollte sein „Probleme in Glück zu verwandeln“, denn Probleme weisen uns unseren persönlichen Weg. Enkelmanns Theorie gibt vor, dass Können deutlich mehr zählt als das bloße Wissen. Wer nur das Wissen, also die Theorie, beherrscht, aber nicht das Können diese in die Tat umzusetzen, wird damit nur selten erfolgreich sein.

Mein Fazit: Enkelmanns Vortrag zum Thema „die Erfolgsstrategien der Sieger“ ist wie immer kontrovers, mitreißend und bewegt mich als Zuhörer dazu bisherige Ansichten zu überdenken. Somit hat er das Ziel als Motivationstrainer erreicht.

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Erfolgsstrategien für Sieger, Teil 1

Erfolgsstrategien für Sieger, Teil 2

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2 Kommentare zu „Motivation als Erfolgstheorie, Teil 3“

  • smailies sagt:

    Ich finde es immer wieder gut, wenn Menschen dazu angehalten werden, positive Dinge zu sehen, zu sagen und zu tun. Denn schlechtes Geschwätz gibt es in Deutschland schon genug.

  • derorden sagt:

    Die Zahlen von den Selbstmorden und versuchten Selbstmorden sind ja wirklich erschreckend hoch. Da kann ich es nur begrüßen, dass Enkelmann mit seiner Theorie nicht nur Menschen zum Siegen verhelfen will, sondern durch die Mittelpunktstellung der Hoffnung in diesem Konzept gezielt auch Personen mit einem geringen Selbstbewusstsein anspricht. Das ganze klingt jedenfalls sehr interessant und ist mit Sicherheit eine erfolgversprechende Möglichkeit, um zu einem Sieger zu werden.

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